Zu den von uns – begrenzt – geduldeten Beikräutern gehört die Lanzett-Kratzdistel / Gewöhnliche Kratzdistel:

- Sie ist wie viele andere Distelarten essbar: Wurzeln der jungen Rosetten als Gemüse; Blütenboden erinnert geschmacklich an Artischocken und lässt sich (etwa von Juni bis September) kapernartig einlegen oder als Backgemüse zubereiten – Aus den Früchten der Färberdistel wird das Distelöl gewonnen.
- Sie hat eine wichtige ökologische Bedeutung für viele Insekten; wird von vielen Schmetterlingsarten angeflogen. Blattläuse lieben den Pflanzsaft dieser Distel, weshalb häufig auch Marienkäfer, die Fressfeinde der kleinen Sauger, auf ihr zu sehen sind.
- Bei den Schotten ist die Distel Nationalblume. Niemand würde es wagen, eine Distel abzumähen. Sogar in Schlossparks werden Disteln gezielt angepflanzt.
- Es gibt eine Vogelart, die nach Disteln benannt ist: Distelfinken / Stieglitz.


anderer Aspekt

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