Wir haben vor unserem Einfamilienhaus einen kleinen Vorgarten (Aktionsfeld meiner Frau) …

… und dahinter einem ziemlich großen Hauptgarten.
Als wir das Grundstück 1992 übernommen hatten, war der hintere Garten überwiegend eine große unebene Wiese:

In den ersten zwanzig Jahren hatte sich dieses Wiesengrundstück kaum verändert. Es kamen allerdings ein paar Sträucher und Bäumchen hinzu. Der Rasen wurde einigermaßen regelmäßig gemäht … aber meist erst dann, wenn meine Frau mich hierzu gedrängt hatte.
2012 wollte meine Frau ein paar (Zwerg-)Hühner haben … Ein Enten- Pärchen bekamen wir von einem guten Bekannten geschenkt. Beides zusammen war für uns ein glücklicher ‚Neustart‘: Unserer Garten wurde durch die Hühner und die Enten ‚lebendiger‘ und viel interessanter.
Irgendwann wollte ich aus dem Wiesen-Hühner-Enten-Garten einen schöneren Ziergarten machen: mit Blühsträuchern, Stauden und kleinen Bäumen. Es gab also immer mehr Grün (auch von invasiven Neophyten), und wir glaubten, damit auch etwas für die Natur und die Artenvielfalt getan zu haben.

Ich fing an, außer den Enten und den Hühner auch die Pflanzen zu fotografieren. Fotografieren und Wahrnehmen hatten sich gegenseitig verstärkt. – Das Thema ‚Garten‘ habe ich schließlich auch in diese Webseite aufgenommen.

Aber je mehr Pflanzen hinzugekommen waren, desto aufwändiger wurde die Pflege. Schließlich wollte ich – aus Resignation – keinen ‚ordentlichen‘ Garten mehr haben.
Ein paar Jahre später sagte mir Ralf Müller, Inhaber vom Baumservice im Nachbardorf, dass unserer Art des Gartens die Zukunft gehöre! Welch eine erleichternde Information!
Und dann hörte und las ich immer mehr über ‚wilde Gärten‘, ’naturnahe Gärten‘, ‚Naturgärten‘ … Allmählich kam ich zu einer neuen inneren Einstellung:
Lieber mit der Natur gärtnern als gegen sie.
Diese neue innere Überzeugung war der Auslöser, bewusst einen ’naturnahen‘ Garten wachsen zu lassen.
Nicht nur wir selbst, sondern auch unsere Hühner fühlen sich in unserem naturnahen Garten offensichtlich wohl:
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